Beauty Express
 
die Synergie von Kosmetik und Medizin

Impressum / AGB's

Anna Trocka

Flatowallee 8, 14055 Berlin (c/o Athene Beauty GmbH)

Telefon: 0176 64759492 (keine Terminvereinbarung mit Groupon)

at@siobhan-kosmetik.de


Salon Beauty - Express. Berlin ist ein Kooperationsprojekt mit Athene Beauty GmbH und Siobhan Kosmetik



Terminversäumnis (rechtlicher Hintergrund)

Die Beauty Express stellt wie andere vergleichbare Behandlungseinrichtungen seinen Patienten für den Fall, dass von diesem Behandlungstermin nicht wahrgenommen oder nicht rechtzeitig (mindestens 72 Std. vor dem Behandlungstermin) abgesagt werden, bei Behandlungen und Gutscheinen den vereinbarten Wert der Behandlung in Rechnung.

(1) Sobald ein Kunde in unserem Salon einen Behandlungstermin vereinbart, kommt ein Behandlungsvertrag in Form eines Dienstvertrages gemäß den § 611 ff BGB zwischen der Beauty Expess und die betreffende Kunde zu Stande. Die Einhaltung einer besonderen Abschlussform ist nicht erforderlich. Der Vertrag kann auch fernmündlich geschlossen werden.

(2) Aufgrund des wirksam geschlossenen Vertrages ist der Salon Beauty Expess verpflichtet, die für die Behandlung erforderlichen Räumlichkeiten, Behandlungsmaterialien und Kosmetikerin zur Verfügung zu stellen. Des Weiteren muss ausreichend Behandlungszeit reserviert werden. Im Gegenzug erhält der Salon Beauty Express den vereinbarten Vergütungsanspruch für die Behandlung.

(3) Nimmt der Kunde - gleich aus welchem Grunde - den vereinbarten Behandlungstermin nicht wahr, so spricht das Gesetz von Annahmeverzug des Gläubigers/ der Kunde. Was in diesem Fall mit dem Vergütungsanspruch geschieht, regelt das Gesetz in § 615 S.1 BGB.

Kommt der Dienstberechtigte mit der Annahme der Dienste in Verzug, so kann der Verpflichtete für die infolge des Verzugs nicht geleisteten Dienste die vereinbarte Vergütung verlangen, ohne zur Nachleistung verpflichtet zu sein.

Der Grundgedanke des Gesetzes ist, dass der Dienstleister im Rahmen seiner Erwerbstätigkeit auf den Vergütungsanspruch angewiesen ist. Er stellt Zeit, Personal, Räumlichkeiten und Behandlungsmaterialien zur Verfügung. Es sind also kostenintensive Dispositionen zu treffen. Er soll deshalb seinen Vergütungsanspruch nicht aufgrund von Vorkommnissen verlieren, die im Risikobereich des Dienstberechtigten liegen.

Der Vergütungsanspruch bleibt daher unabhängig davon bestehen, ob der Patient schuldlos an der Wahrnehmung des Termins gehindert war, oder ob ein schuldhaftes Verhalten zu Grunde lag.

4) Aus den obigen Ausführungen ergibt sich, dass auch im Falle der Nichtwahrnehmung oder Absage eines vereinbarten Behandlungstermins der Vergütungsanspruch für diesen Termin grundsätzlich bestehen bleibt. Allerdings sind wir gemäß § 615 S. 2 BGB verpflichtet, das durch die Nichtwahrnehmung des Behandlungstermins freiwerdenden Behandlungspotenzial anderweitig zu nutzen und den Termin möglichst mit anderen Patienten zu belegen. Soweit dies gelingt, kann und wird der Vergütungsanspruch gegen den säumigen Patienten nicht realisiert. Darüber hinaus sehen wir von der Geltendmachung des Vergütungsanspruchs generell dann ab, wenn der Behandlungstermin 72 Std. vorher abgesagt wird.

Andererseits aber muss der Vergütungsanspruch immer dann geltend gemacht werden, wenn der Patient ohne jede Rücksprache einfach zum Behandlungstermin nicht erscheint. Die Praxis m&h hat in diesem Fall grundsätzlich keine Möglichkeit den Termin anderweitig zu vergeben. Wird der Termin zwar abgesagt, dies aber nicht 72 Std. vorher, so sind wir bemüht den Termin an andere Patienten zu vergeben. Soweit dies nicht gelingt kann auch in diesem Fall der Vergütungsanspruch geltend gemacht werden.